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Follow-up-Queue: Keinen Lead mehr verlieren

Der Unterschied zwischen gutem und starkem Outreach ist das Follow-up. Die meisten Chancen werden gewonnen oder verloren, je nachdem, ob Sie zum richtigen Zeitpunkt nachfassen. Diese Anleitung zeigt, wie Sie ein Follow-up-System aufbauen, damit nichts durchrutscht.

Die 80‑%-Regel

80 % der Abschlüsse brauchen 5+ Follow-ups, aber 44 % geben nach einem auf. Eine systematische Follow-up-Warteschlange ist Ihr Wettbewerbsvorteil.

Follow-ups planen

Jede aktive Chance braucht ein Datum für die nächste Aktion. Ohne Ausnahme. So setzen Sie sie:

Leitfaden Follow-up-Zeitpunkt

Gerade gesendet

In 3–5 Tagen nachfassen

Zeit zum Lesen und Nachdenken geben, aber nicht kalt werden lassen.

Antwort erhalten

In 1–2 Tagen nachfassen

Sie sind dabei. Schwung halten. Wenn möglich noch am selben Tag antworten.

Gespräch geplant

Am selben oder nächsten Tag nachfassen

Zusammenfassung und nächste Schritte innerhalb von 24 h nach dem Anruf senden.

Warten auf Entscheidung

In 5–7 Tagen nachfassen

Ihren Zeitrahmen respektieren, aber präsent bleiben. Nach Status fragen.

Keine Antwort (2×)

In 7–10 Tagen nachfassen

Mehr Abstand lassen. Anderen Ansatz oder Kanal ausprobieren.

Ihre Warteschlange priorisieren

Nicht alle Follow-ups sind gleich. So priorisieren Sie bei mehreren zu kontaktierenden Leads:

Prioritätenreihenfolge

1

Heiße Antworten (Reaktion in den letzten 24 h)

Diese sind aktiv dabei. Nicht abkühlen lassen.

2

Überfällige Follow-ups

Alles nach dem Follow-up-Datum braucht jetzt Aufmerksamkeit.

3

Hochwertige Chancen

Große Deals haben bei gleichen Bedingungen Vorrang vor kleinen.

4

Heute fällig

Geplante Follow-ups für heute, nach Wert sortiert.

5

Fällig diese Woche

Vorgehen, wenn Sie Zeit haben.

Wenn ein Lead kalt wird

Nach 3 Follow-ups ohne Antwort ist es Zeit für eine Entscheidung:

Optionen bei kalten Leads

Option 1: „Abschieds“-E-Mail senden

„Ich habe nichts gehört, nehme also an, der Zeitpunkt passt nicht. Ich schließe das ab – melden Sie sich gern, wenn sich etwas ändert.“

Löst oft eine Reaktion bei Leuten aus, die eigentlich antworten wollten.

Option 2: In Langzeit-Pflege überführen

Follow-up in 30–60 Tagen setzen. Sie sind vielleicht beschäftigt, nicht desinteressiert.

Option 3: Als „Keine Antwort“ schließen

Als erledigt markieren und weitermachen. Tote Leads die Pipeline nicht zustopfen lassen.

Tägliche Follow-up-Routine

Eine tägliche Gewohnheit von 15–30 Minuten für Follow-ups aufbauen:

Morgendlicher Follow-up-Block (15–30 Min.)

1

Neue Antworten prüfen (2 Min.)

Heiße Antworten zuerst bearbeiten.

2

Überfällige Punkte prüfen (3 Min.)

Alles nach dem Follow-up-Datum bearbeiten oder neu planen.

3

Heutige Warteschlange abarbeiten (15–20 Min.)

Follow-ups senden, Antworten erfassen, nächste Aktionen aktualisieren.

4

Warteschlange für morgen prüfen (2 Min.)

Wissen, was ansteht, damit Sie vorbereitet sind.

Was nach jedem Follow-up protokollieren

Jedes Follow-up sollte eine Spur hinterlassen. Das Minimum zum Erfassen:

Vorlage für Follow-up-Notizen

// Beispiel-Follow-up-Notiz

Datum: 31. Jan. 2026

Aktion: Follow-up #2 per Upwork-Nachricht gesendet

Was ich sagte: Nach Zeitplan gefragt, kurzen Call angeboten

Nächster Schritt: Am 5. Feb. nachfassen, wenn keine Antwort

Beispiel-Follow-up-Notizen

Follow-up nach Plattform-Angebot

28. Jan.: Follow-up #1. Gefragt, ob Fragen zum Angebot. Verfügbarkeit diese Woche erwähnt. → Nächstes: 1. Feb.

Nach Discovery-Call

30. Jan.: Recap-E-Mail mit Umfangsübersicht und Zeitplan gesendet. Überarbeitetes Angebot angehängt. → Nächstes: 2. Feb. (prüfen, ob sie geprüft haben)

Re-Engagement

31. Jan.: „Break-up“-E-Mail gesendet. Wird abgeschlossen, wenn keine Reaktion. → Nächstes: Am 7. Feb. „No Response“ setzen, wenn still

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