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MCP vs. Plugins und Extensions: Portabilität und Tool-Discovery

Entscheidung zwischen MCP-Servern und klassischen Plugins/Extensions? Dieser Vergleich erklärt Portabilität über Clients, Tool-Discovery und Wartungsaufwand. Die Projektmanagement-Integration dient als durchgängiges Beispiel für die Unterschiede.

Die beiden Ansätze verstehen

MCP (Model Context Protocol)

Standardisiertes Protokoll für den Tool-Zugriff von KI-Assistenten. MCP-Server bieten Funktionen, die in mehreren Clients funktionieren.

  • Protokollbasiert
  • Client-unabhängig
  • Standardisierte Schnittstelle
  • Discoverable Tools
  • Remote oder lokal

Plugins/Extensions

Client-spezifische Erweiterungen, die Funktionalität hinzufügen. Jeder Client hat sein eigenes Plugin-System und API.

  • Client-spezifisch
  • Eigene APIs
  • Plattformabhängig
  • Manuelle Discovery
  • Lokale Installation

Portabilität über Clients

MCP: Einmal entwickeln, überall nutzen

✅ Universelle Kompatibilität

  • Eine Implementierung: Ein MCP-Server funktioniert mit allen MCP-Clients
  • Standardprotokoll: MCP-Clients sprechen dieselbe Sprache
  • Keine Anpassungen nötig: Derselbe Server funktioniert in Cursor, Windsurf, Continue usw.
  • Zukunftssicher: Neue MCP-Clients unterstützen bestehende Server automatisch

Beispiel: Projektmanagement-Integration

MCP-Ansatz:

  1. Einen Corcava-MCP-Server bereitstellen
  2. In Cursor konfigurieren → funktioniert sofort
  3. In Windsurf konfigurieren → funktioniert sofort
  4. In Continue konfigurieren → funktioniert sofort
  5. Neuer MCP-Client → funktioniert sofort

Ergebnis: Eine Implementierung, unbegrenzt viele Clients

Plugins: Pro Client neu entwickeln

⚠️ Client-spezifische Entwicklung

  • Mehrere Implementierungen: Pro Client ein eigenes Plugin nötig
  • Unterschiedliche APIs: Jeder Client hat sein Plugin-System
  • Anpassungen nötig: Code pro Plattform anpassen
  • Plattform-Bindung: An Ökosysteme einzelner Clients gebunden

Beispiel: Projektmanagement-Integration

Plugin-Ansatz:

  1. Cursor-Extension bauen → nur in Cursor
  2. Windsurf-Extension bauen → eigene Codebasis
  3. Continue-Extension bauen → wieder eigene Codebasis
  4. Neuer Client → wieder eine Extension bauen

Ergebnis: Mehrere Implementierungen, höherer Wartungsaufwand

Tool-Discovery

MCP: Automatische Discovery

So funktioniert es

  • Server-Registrierung: MCP-Server meldet verfügbare Tools
  • Client-Discovery: Client ermittelt Tools automatisch per Protokoll
  • Tool-Liste: KI-Assistent sieht alle verfügbaren Tools
  • Keine manuelle Einrichtung: Tools erscheinen automatisch bei Serververbindung

Beispiel: Corcava MCP

Client verbindet sich mit Corcava-MCP-Server → Server listet verfügbare Tools (create_task, update_task usw.) → KI-Assistent kennt automatisch alle verfügbaren Tools

Ergebnis: Tool-Discovery ohne Konfiguration

Plugins: Manuelle Discovery

So funktioniert es

  • Plugin-Installation: Nutzer muss Plugin manuell installieren
  • Konfiguration: Nutzer muss Plugin-Einstellungen setzen
  • API-Integration: Plugin muss Client-API anbinden
  • Manuelle Discovery: Nutzer muss Plugin kennen und installieren

Beispiel: Cursor-Extension

Nutzer sucht im Marketplace → Findet Corcava-Extension → Installiert Extension → Konfiguriert API-Key → Extension registriert sich bei Cursor → Tools werden verfügbar

Ergebnis: Mehrstufiger manueller Prozess

Wartungsaufwand

MCP: Eine Codebasis

✅ Geringerer Wartungsaufwand

  • Eine Codebasis: Eine MCP-Server-Implementierung pflegen
  • Protokoll-Updates: Server aktualisieren, wenn das Protokoll sich ändert
  • Client-Updates: Keine Anpassungen nötig bei Client-Updates
  • Bugfixes: Einmal fixen, funktioniert überall

Plugins: Mehrere Codebasen

⚠️ Höherer Wartungsaufwand

  • Mehrere Codebasen: Pro Client ein eigenes Plugin pflegen
  • API-Änderungen: Jedes Plugin anpassen, wenn Client-APIs sich ändern
  • Client-Updates: Können Plugins brechen, Fixes nötig
  • Bugfixes: In jedem Plugin einzeln beheben

Funktionsvergleich

Funktion MCP Plugins
Portabilität ✅ Universell ❌ Client-spezifisch
Tool-Discovery ✅ Automatisch ⚠️ Manuell
Wartung ✅ Eine Codebasis ⚠️ Mehrere Codebasen
Einrichtungsaufwand ✅ Einfach ⚠️ Pro Client
Zukunftssicher ✅ Protokollbasiert ⚠️ Plattformabhängig
Remote-Unterstützung ✅ Native ❌ Nur lokal

✅ = Volle Unterstützung | ⚠️ = Teilweise | ❌ = Nicht verfügbar

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  1. Corcava-API-Key anlegen
  2. Corcava MCP in Ihrer IDE hinzufügen
  3. Tools werden automatisch erkannt
  4. Sofort nutzbar

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