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MCP-Transport: Remote- vs. lokale Server

MCP-Transportoptionen verstehen und zwischen Remote- und lokaler Bereitstellung wählen. Trade-offs, Sicherheitsaspekte und ideale Anwendungsfälle für jeden Ansatz.

Was ist MCP-Transport?

MCP-Transport beschreibt, wie Ihr KI-Client sich mit dem MCP-Server verbindet. Zwei Hauptansätze:

Remote-Server

Verbindung zu einem cloud-gehosteten MCP-Server per HTTPS.

  • Keine lokale Einrichtung nötig
  • Immer aktuell
  • Betreute Infrastruktur
  • Internetverbindung erforderlich

Lokaler Server

MCP-Server auf eigenem Rechner oder im eigenen Netz betreiben.

  • Volle Kontrolle über die Infrastruktur
  • Läuft offline
  • Daten bleiben lokal
  • Einrichtung und Wartung nötig

Vergleichstabelle

Kriterium Remote-Server Lokaler Server
Einrichtungszeit 5 Minuten 30–60 Minuten
Wartung Keine (betreut) Updates, Sicherheitspatches
Internet erforderlich Ja Nein (nach Einrichtung)
Datenstandort Cloud (verschlüsselt) Ihre Infrastruktur
Performance Netzabhängig Geringe Latenz
Kosten Abonnement Infrastruktur + Zeit
Skalierbarkeit Automatisch Manuelle Bereitstellung

Wann Remote-Server nutzen

Ideal für

  • Schnellstart: In Minuten loslegen ohne Infrastruktur-Einrichtung
  • Kleine Teams: 1–10 Personen mit unkomplizierter Bereitstellung
  • Standard-Workflows: Projekt- und Aufgabenverwaltung, Zeiterfassung
  • Dauerhaft verbundene Umgebungen: Teams mit stabilem Internet
  • Betreute Infrastruktur: Fokus auf Nutzung, nicht auf Betrieb

Wann lokalen Server nutzen

Ideal für

  • Datensouveränität: Vorgaben, Daten on-premises zu halten
  • Air-Gap-Umgebungen: Netze ohne Internetzugang
  • Eigene Integrationen: MCP-Server-Code anpassen oder erweitern
  • Hochsichere Umgebungen: Verteidigung, Gesundheit, Finanzen mit strengen Richtlinien
  • Niedrige Latenz: Reaktionszeiten unter 100 ms
  • Große Unternehmen: 100+ Nutzer mit bestehender Infrastruktur

Sicherheitsaspekte

Sicherheit Remote-Server

  • TLS-Verschlüsselung für alle Verbindungen
  • API-Key-Authentifizierung mit Rotation
  • Daten ruhen verschlüsselt in der Cloud
  • Regelmäßige Sicherheitsprüfungen und Patches
  • Compliance (z. B. SOC 2, GDPR)

Sicherheit lokaler Server

  • Volle Kontrolle über Verschlüsselung und Zugriff
  • Netzisolation vom Internet
  • Anbindung an bestehende Security-Infrastruktur
  • Eigene Authentifizierung (SSO, LDAP)
  • Eigene Verantwortung für Patches

Weitere Infos