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Remote vs. lokale MCP-Server: streamfähiges HTTP vs. STDIO

MCP-Server können in zwei Modi laufen: als Remote-Webdienste (HTTP/SSE) oder als lokale Prozesse (STDIO). Die Unterschiede zu kennen hilft, den passenden Ansatz für Ihren Anwendungsfall zu wählen.

Remote-MCP-Server (HTTP/SSE)

Remote-MCP-Server laufen als Webdienste, die per HTTP oder HTTPS erreichbar sind. Corcava nutzt diesen Ansatz und stellt einen zentralen MCP-Server bereit, mit dem sich mehrere Nutzer verbinden können.

So funktionieren Remote-Server

  • Server läuft als Webanwendung (z. B. Corcavas API)
  • Clients verbinden sich per HTTP/HTTPS
  • Unterstützung von Server-Sent Events (SSE) für gestreamte Antworten
  • REST-ähnliche Endpoints für Tool-Aufrufe
  • Netzwerkverbindung erforderlich

Vorteile von Remote-Servern

Nachteile von Remote-Servern

Lokale MCP-Server (STDIO)

Lokale MCP-Server laufen als Prozesse auf dem Rechner des Nutzers und kommunizieren über Standard-Ein-/Ausgabe (STDIO). Typisch für persönliche Produktivitätstools.

So funktionieren lokale Server

  • Server läuft als lokaler Prozess (Skript oder Anwendung)
  • Client startet den Serverprozess
  • Kommunikation über Standard-Ein-/Ausgabe-Streams
  • JSON-RPC-Protokoll über STDIO
  • Kein Netzwerk nötig

Vorteile von lokalen Servern

Nachteile von lokalen Servern

Entscheidungstabelle: Wann was nutzen

Anwendungsfall Remote (HTTP/SSE) Lokal (STDIO)
Team-Zusammenarbeit ✅ Am besten ❌ Nicht ideal
SaaS-Anwendungen ✅ Am besten ❌ Nicht möglich
Persönliche Produktivität ✅ Gut ✅ Auch gut
Offline-Nutzung ❌ Internet nötig ✅ Funktioniert offline
Enterprise-Sicherheit ✅ OAuth, SSO, Audit-Logs ⚠️ Nur lokal
Strenge Latenzanforderungen ⚠️ Netzwerklatenz ✅ Minimale Latenz
Zentrale Updates ✅ Automatisch ❌ Manuell pro Nutzer

Wann Corcava als Remote-Server nutzen

Corcavas MCP-Server ist als Remote-Dienst konzipiert – ideal für:

✅ Team-Workflows

Wenn mehrere Teammitglieder dieselben Projektdaten brauchen:

  • Gemeinsame Aufgaben und Projekte
  • Gemeinsame Planung und Berichte
  • Team-weite Zeiterfassung
  • Einheitliche Projektübersicht

✅ Multi-Device-Zugriff

Wenn Sie auf mehreren Geräten arbeiten:

  • Desktop, Laptop, Mobil
  • Von verschiedenen Orten
  • Nahtlos zwischen Geräten wechseln
  • Immer aktuelle Daten

✅ Enterprise-Anforderungen

Wenn Sie Enterprise-Funktionen brauchen:

  • API-Key-Verwaltung und Rotation
  • Audit-Logs und Compliance
  • Rollenbasierte Zugriffskontrolle
  • Zentrale Sicherheitsrichtlinien

✅ SaaS-Integration

Bei Anbindung an Cloud-Dienste:

  • Dauerhaft verfügbarer Dienst
  • Automatische Updates
  • Skalierbare Infrastruktur
  • Professioneller Support

Sicherheitsaspekte

Remote-Server

  • API-Keys: Token-basierte Authentifizierung
  • HTTPS: Verschlüsselte Verbindungen
  • OAuth/SSO: Enterprise-Authentifizierung
  • Rate Limiting: Schutz vor Missbrauch
  • Audit-Logs: Alle Aktionen protokollieren
  • Key-Rotation: Einfaches Widerrufen und Rotieren

Lokale Server

  • Dateirechte: Sicherheit auf OS-Ebene
  • Kein Netz: Geringere Angriffsfläche
  • Lokale Daten: Verlassen den Rechner nicht
  • Nutzerkontrolle: Volle Kontrolle über Zugriff
  • Kein zentrales Logging: Mehr Privatsphäre, weniger Sichtbarkeit

Portabilität und Deployment

Deployment eines Remote-Servers

Für einen Remote-MCP-Server brauchen Sie:

Bei Corcava übernehmen wir das. KI-Client verbinden und loslegen.

Deployment eines lokalen Servers

Für einen lokalen MCP-Server brauchen Sie:

Multi-User-Setups

Ein wichtiger Unterschied ist der Umgang mit mehreren Nutzern:

Remote-Server (Corcava)

  • Eine Serverinstanz für alle Nutzer
  • Gemeinsames Datenmodell mit Team-Berechtigungen
  • Zentrale Konfiguration und Updates
  • Team-Funktionen (gemeinsame Projekte, Kollaboration)
  • Einheitliche Audit-Spur im Team

Lokaler Server

  • Jeder Nutzer hat seine eigene Instanz
  • Getrennte Daten pro Nutzer
  • Individuelle Konfiguration pro Rechner
  • Keine eingebauten Kollaborationsfunktionen
  • Getrennte Logs pro Nutzer

Latenz und Performance

Die Performance unterscheidet sich je nach Ansatz:

Remote-Server

  • Netzwerklatenz: Typisch 50–200 ms (standortabhängig)
  • Durchsatz: Begrenzt durch Bandbreite
  • Skalierbarkeit: Horizontal skalierbar
  • Verfügbarkeit: Abhängig von Netz und Server

Lokaler Server

  • Prozesslatenz: Typisch <5 ms (im Speicher)
  • Durchsatz: Begrenzt durch CPU/RAM
  • Skalierbarkeit: Auf einen Rechner begrenzt
  • Verfügbarkeit: Abhängig von der Stabilität des Rechners

Bei den meisten Projektmanagement-Szenarien fällt die Netzwerklatenz von Remote-Servern kaum ins Gewicht gegenüber den Vorteilen zentraler Daten und Team-Zusammenarbeit.

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