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Pricing & Packaging

Design Rate Card Template

Eine einsatzbereite Konditionenkarten-Vorlage, um Design-Arbeit klar zu bepreisen – Leistungen, Rollen, Stufen und Nutzungshinweise, die Kunden wirklich verstehen. Schluss mit neu erfundenen Preisen für jedes Angebot.

Was Sie erhalten

  • Bearbeitbares Google Sheet — Dienste, Rollen und Sätze für Ihre Agentur anpassen
  • Kundenfertiger PDF-Export — Professionelles Format zum direkten Versand
  • Drei Preismodelle — Stundensatz, Projekt und Retainer mit Beispielen
  • Rollenbasierte Stufensätze — Junior-, Mid-, Senior- und Spezialisten-Sätze
  • Abschnitt Nutzungshinweise — Klare Bedingungen gegen Umfangs-Unklarheit

Vorlage herunterladen

Sofortigen Zugriff auf die Konditionenkarten-Vorlage im PDF-Format.

Keine E-Mail nötig. Kostenlos nutzbar und teilbar.

So nutzen Sie diese Vorlage

  1. 1

    Kopie anlegen

    Google Sheet öffnen und Datei → Kopie erstellen wählen. So entsteht Ihre eigene bearbeitbare Version.

  2. 2

    Dienste anpassen

    Beispiel-Dienste durch Ihre tatsächlichen Leistungen ersetzen. Zeilen nach Bedarf hinzufügen oder entfernen.

  3. 3

    Sätze festlegen

    Stundensätze pro Rollenstufe aktualisieren. Die Vorlage berechnet Tages- und Retainer-Preise automatisch.

  4. 4

    Bedingungen und Hinweise anpassen

    Den Nutzungshinweise-Abschnitt mit Zahlungsbedingungen, Revisionsregeln und Umfangsgrenzen anpassen.

  5. 5

    Exportieren und versenden

    Als PDF herunterladen für ein sauberes, professionelles Dokument für Angebote oder zum Versand.

Drei Preismodelle (und wann Sie welches nutzen)

Hourly Pricing

Am besten für: Unklaren Umfang, laufenden Support oder wenn der Kunde Flexibilität braucht.

Senior Designer: $150/hr | Mid Designer: $110/hr | Junior: $75/hr

Tipp: Immer ein Mindestengagement setzen (z. B. mind. 4 Std.), um fragmentierte Anfragen zu vermeiden.

Project-Based Pricing

Am besten für: Klar definierte Liefergegenstände mit festem Umfang. Kunden schätzen die Gesamtkosten von vornherein.

Landing Page: $3,500 | Brand Identity: $8,000-15,000 | Pitch Deck: $2,500

Tipp: Revisionsrunden im Preis einrechnen (z. B. „inkl. 2 Korrekturschleifen“), um Grenzen zu setzen.

Retainer-Preise

Am besten für: Laufende Beziehungen, planbare Einnahmen und Kunden mit regelmäßigem Design-Support.

20 hrs/month: $2,800 | 40 hrs/month: $5,200 | 60 hrs/month: $7,200

Tipp: Gegenüber Stundensatz 10–15 % Rabatt für Bindung anbieten. Übertragsregeln optional einbeziehen.

Beispiel: ausgefüllte Konditionenkarte

So kann eine ausgefüllte Konditionenkarte für eine mittelgroße Design-Agentur aussehen:

Leistung Stundensatz Tagessatz Projektbereich
Creative Direction200 €1.600 €
Senior Designer150 €1.200 €
Markenidentität-Paket8.000–15.000 €
Landingpage-Design3.000–5.000 €
Monats-Retainer (20 Std.)140 €/h eff.2.800 €/Mon.

So präsentieren Sie das ohne Verhandlungs-Spirale

Die Rate Card ist nicht für Zeile-für-Zeile-Verhandlung gedacht. So positionieren Sie sie:

  1. Vor dem Angebot senden — „Bevor ich das Projekt abgrenze, hier unsere Standard-Rate Card als Kontext für unsere Preise.“
  2. Als Referenzdokument rahmen — „Das sind unsere Standard-Sätze. Für Ihr Projekt erstelle ich ein individuelles Angebot nach Umfang.“
  3. Spannen nutzen, keine Fixpreise — Spannen geben Verhandlungsspielraum, ohne willkürlich zu wirken.
  4. Das „Warum“ einbauen — Eine kurze Erklärung zu Ihren Stufen (Erfahrung, Tempo, Qualität) beugt Nachfragen vor.

Bei Gegenwehr: „Ich verstehe, dass das Budget eine Rolle spielt. Lassen Sie mich prüfen, was wir im Umfang anpassen können, um in Ihr Budget zu passen – statt die Sätze zu senken, können wir Leistungen oder Phasen reduzieren.“

Typische Fehler und wie Sie sie vermeiden

Zu niedrige Preise „um den Kunden zu bekommen“

Niedrige Sätze ziehen Kunden an, die billig vor gut stellen. Sie arbeiten mehr für weniger und tun sich später schwer, Preise anzuheben.

Sätze nicht jährlich anpassen

Konditionenkarte alle 6–12 Monate prüfen und anpassen. Wer dauerhaft ausgebucht ist, ist oft zu günstig.

AGB vergessen

Zahlungsbedingungen (50 % Anzahlung), Revisionsgrenzen, Eilzuschläge und Stornogebühren festhalten. Schützt Sie bei Konflikten.

Versand ohne Kontext

Eine Preisliste allein kann abschreckend wirken. Immer mit einer kurzen Erklärung versehen oder nach einem ersten Gespräch senden.

So setzen Sie das in Corcava um

Sobald Sie Ihre Sätze festgelegt haben, so setzen Sie sie in Corcava um:

  • Stundensätze pro Teammitglied setzen — Jede Person kann einen eigenen Satz für genaue Projektkalkulation haben
  • Zeit pro Projekt erfassen — Ist vs. geschätzt sehen, um künftige Preise zu schärfen
  • Rechnungen aus erfasster Zeit erstellen — Abrechenbare Stunden fließen direkt in Rechnungen
  • Konditionenkarten über Kundenportal teilen — Dokumente an Kundenstamm anheften für schnellen Zugriff

Entspricht: Zeit erfassen, Rechnungen, Kundenportal

Häufig gestellte Fragen

Soll ich jedem Kunden meine Konditionenkarte zeigen?

Nicht zwingend. Bei großen Projekten können individuelle Angebote sinnvoll sein. Die Konditionenkarte eignet sich am besten als Referenz für laufende Beziehungen, kleinere Projekte oder wenn der Kunde früh fragt: „Was berechnen Sie?“

Wie oft sollte ich meine Sätze aktualisieren?

Mindestens jährlich prüfen. Wer dauerhaft 3+ Monate im Voraus ausgebucht ist, ist oft zu günstig. Bei Neukunden 10–20 % mehr verlangen – Bestandskunden können bis zur Verlängerung beim aktuellen Satz bleiben.

Was, wenn ein Kunde meine Preise nicht zahlen kann?

Umfang anpassen, nicht die Sätze. Kleinere Leistung, weniger Korrekturschleifen oder stufenweise Umsetzung anbieten. Rabatte gewöhnen Kunden ans Verhandeln und entwerten Ihre Arbeit.

Soll ich Eilzuschläge aufführen?

Ja. Ein typischer Eilzuschlag liegt bei 25–50 % auf dem Standardsatz für Projekte mit Bearbeitung unter 48–72 Stunden. Das schützt Ihre Kapazität und kompensiert die Mehrbelastung.

Wie gehe ich mit unterschiedlichen Sätzen pro Kunde um?

Unterschiedliche Sätze für verschiedene Kundensegmente (Enterprise vs. Startup, Retainer vs. Einzelprojekt) sind normal. Wichtig: innerhalb des Segments konsequent bleiben und die Begründung dokumentieren.

Was ist der Unterschied zwischen Konditionenkarte und Angebot?

Eine Konditionenkarte ist ein Referenzdokument mit Ihren Standardsätzen. Ein Angebot ist projektspezifisch und enthält Umfang, Zeitplan, Leistungen und einen individuellen Preis. Die Konditionenkarte bildet die Basis, ist aber nicht das Angebot selbst.

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